Der Verband und seine Aufgaben

Seit mehr als 50 Jahren setzt sich der Qualitätsverband Kunststofferzeugnisse (QKE) aus Bonn für die Qualität von Kunststofferzeugnissen auf Basis der RAL Gütesicherung ein. Er vertritt die kunststoffverarbeitende Industrie in Fragen der Qualitäts- und Gütesicherung von Kunststofferzeugnissen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für Verbraucherschutz. Über die Gütesicherung hinaus beschäftigt sich der Qualitätsverband europäisch mit aktuellen Themen aus dem Baubereich wie Energie- und Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft, Recycling und Normung. Diese umweltrelevanten Themen vermittelt der QKE im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit an Verarbeiter und Verbraucher.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Pressebereich sowie unter Publikationen. Hier gelangen Sie zur Satzung des QKE.

Gründung von Gütegemeinschaften

Seit seiner Gründung 1963 hat der Qualitätsverband Kunststofferzeugnisse erfolgreich verschiedene Gütegemeinschaften ins Leben gerufen und diese auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleitet, darunter beispielsweise die Gütegemeinschaft Flexible Dränrohre, die Gütegemeinschaft für Flaschenkästen oder die Gütegemeinschaft Montageschaum. Vor 40 Jahren wurde mit der Gütegemeinschaft Kunststoff-Fensterprofilsysteme, kurz GKFP, die jüngste und bis heute aktivste Gütegemeinschaft gegründet. Deren Mitgliedsunternehmen bilden aktuell mit ca. 25.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 4,5 Milliarden Euro einen bedeutenden Industriezweig. Mehr zur Gründung von RAL Gütegemeinschaften zusammen mit Vertretern von RAL (Bild oben) erfahren Sie hier.

 

Arbeit in Normenausschüssen

Neben der Gütesicherung von Kunststofferzeugnissen ist der QKE Mitglied im DIN, Deutsches Institut für Normung, und wirkt dort in verschiedenen Gremien des Fachnormenausschusses Kunststoffe (FNK) mit. Darüber hinaus arbeiten Vertreter des Qualitätsverbands auch im europäischen Normungskomitee CEN/TC 249 „Kunststoffe“ mit.

Topthema Kreislaufwirtschaft

Der Qualitätsverband Kunststofferzeugnisse ist Mitglied der Circular Plastics Alliance (CPA) und arbeitet in der Gruppe „Building and Construction“ mit. Aus der Erfahrung mit dem Nachhaltigkeitsprogramm VinylPlus und insbesondere dem Controlled Loop Management können somit schon heute Antworten auf zahlreiche Fragen gegeben werden, wie das Ziel der CPA erreicht werden kann.

Dazu gehört:
  • Kunststoffabfälle europaweit zu sammeln und zu sortieren
  • die Recyclingfähigkeit bereits in der Produktentwicklung zu berücksichtigen
  • Rezyklatanteile zum festen Bestandteil von neuen Erzeugnissen zu machen
  • in entsprechende Entwicklungskapazitäten zu investieren
  • Rezyklatverwendungen von Kunststoffen rückverfolgbar zu machen

 


Monitoring

Mit regelmäßig durchgeführten Monitorings prüft der Qualitätsverband Kunststofferzeugnisse bei seinen Mitgliedern und Partnern die korrekte Umsetzung von Verbandsprojekten. Ebenso wird die Qualität von Produkten oder Produktionsschritten überwacht und Probekörper werden auf ihre Inhaltsstoffe untersucht. Aus den gewonnenen Ergebnissen lassen sich Optimierungen ableiten, die der Verband vorantreibt und deren Umsetzung ebenfalls überwacht wird.

Erfahren Sie mehr über die aktuellen Projekte des Qualitätsverbands Kunststofferzeugnisse.

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